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Diesen Artikel schreibe ich als Beitrag zur Blogparade: Führung 2020 – Herausforderungen & Lösungsansätze von Gudrun Happich.

Der Titel „Evocative Leadership“ kam mir in den Sinn, weil ich letzte Woche an einer Veranstaltung meiner Kollegen von nowhere teilnahm, die genau unter diesem Titel stand. Bei diesem „Creative Dialogue“ ging es auch um die Frage, wie Führung im 21 Jahrhundert aussieht.

Über die Herausforderungen, denen sich Führungskräfte heute stellen müssen, wurde schon viel geschrieben und ich erlebe in meinen Seminaren mit Führungskräften eine zunehmende Verunsicherung und oft auch Frustration – hauptsächlich deshalb, weil bei den Menschen immer mehr das Gefühl entsteht, mit dem persönlichen Wissen und Fähigkeiten „anzustehen“, an Grenzen zu stoßen – in einem Umfeld, das geprägt ist von Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit. Oder wie es ein englischer Kollege ausdrückte: „We live in a VUCA-World (volatility, uncertainty, complexity, ambiguity)“.

Was sind nun die Kern-Kompetenzen, die es Führungskräften ermöglicht, mit diesen Umständen besser umzugehen? Welche Fähigkeiten und Skills können sie sich aneignen? Wie sieht das Profil eines „next generation leaders“ aus?

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Sich auf eine „Quest“ zu begeben, bedeutete für die Ritter des Mittelalters, eine „Heldenreise“ zu unternehmen, auf der sie verschiedene Aufgaben lösen, Feinde besiegen und Schwierigkeiten überwinden mussten, um Ruhm und Erfahrungen zu ernten oder das angestrebte Ziel (z.B. den heiligen Gral) zu erreichen. Ziel solcher Reisen war aber auch immer innere Reifung und Entwicklung.

“Quest” ist ein Begriff, der aus dem Englischen kommt und soviel wie „Suche, Streben“ bedeutet. Die Wurzeln des Wortes liegen im lateinischen quaestio, zu deutsch „Forschung, Frage“. Weiterlesen

Die Methode knüpft an Spitzenleistungen an und will Spitzenleistungen hervorbringen, sie ist ein Werkzeug der Organisationsentwicklung und gilt als Motor für Veränderungsprozesse: Die Rede ist von Appreciative Inquiry (AI), frei übersetzt ‚wertschätzende Erkundung und Entwicklung‘. Die Methode macht angenehme Erfahrungen und Erfolgserlebnisse zur Basis für zukünftiges Handeln. Das Neue besteht vor allem in dem lösungsorientierten, konstruktiven Ansatz: Während der Fokus des traditionellen Problemlösungsansatzes eher darauf gerichtet ist, weniger von dem zu tun, was nicht gut läuft, heißt das Motto von AI: mehr von dem, was funktioniert. Weiterlesen