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Eine der faszinierendsten Erfahrungen, die wir im Laufe der vielen Jahre unserer Beratungstätigkeit gemacht haben, war die Tatsache, wie unterschiedlich und oftmals austauschbar Begriffe und Konzepte wie „Mission“, „Vision“, „Bestimmung“, „DNA“ oder „Ambition“ verwendet werden. Häufig verkommen diese Konzepte dabei zu sinnentleerten Phrasen oder Werbeslogans.

Das Konzept, das sich in unseren Augen vom Rest der genannten Schlagwörter abhebt, ist jenes, das im Begriff „Purpose“ mitschwingt (am ehesten mit „Bestimmung“ zu übersetzen). Wir denken uns eine Bestimmung nicht aus. Wir können sie entdecken oder wiederentdecken. Sie ist jene treibende Kraft, die Organisationen lebendig macht, sie formt und zusammenhält.

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt worin die einzigartige Bestimmung Ihrer Organisation liegt? Was hält sie zusammen und was ist das gewisse Etwas, das sie von anderen unterscheidet?

Was genau ist nun Purpose oder Bestimmung?

  •  der einzigartige Beitrag, den eine Organisation am Markt und in der Gemeinschaft leistet
  • wird entdeckt, nicht erfunden: eine Bestimmung ist bereits da, muss aber wiederentdeckt und sichtbar gemacht werden
  • ist in der Geschichte der Organisation verschlüsselt, drückt sich in der Gegenwart aus und stellt den Schlüssel zur Zukunft dar
  • ist die Quelle einer Innovationskultur, weil es Zugehörigkeit und ein gemeinschaftliches Verständnis der Bedeutung unserer Arbeit schafft

Wozu brauchen wir Purpose bzw. eine Bestimmung?

  •  als Quelle von Energie, Inspiration und nachhaltiger Innovationskraft in einer Organisation
  • um Fokus, Leidenschaft und Engagement zu erhöhen
  • um neue Möglichkeiten zu eröffnen und sowohl materielle als auch immaterielle Assets zu nutzen
  • um eine schnelle und klare Entscheidungsfindung zu unterstützen
  • als wesentliche Komponente im Führungssystem
  • um Führungskräfte zu unterstützen, ihre Teams zu inspirieren

Was  bedeutet es nun konkret für eine Organisation, sich auf die Suche nach ihrer Bestimmung zu machen? Einer unserer Klienten, der CEO eines internationalen Technologieunternehmens, beschreibt seine Erfahrungen so:

„Nach vielen Jahren der Umstrukturierung und Kostenreduzierung war uns klar, dass wir wieder zu unserem Unternehmensgeist finden müssten, wollten wir die vielen Wachstumsgelegenheiten wahrnehmen, die sich im Technologie-Bereich bieten.

Durch den von nowhere vorgeschlagenen Prozess, der in uns unerwartete Kreativität und unentdeckte Glaubenssätze freisetze, entdeckten wir unsere Bestimmung wieder.

 Vier Jahre hat das Unternehmen seither expandiert und floriert auch wirtschaftlich. Unsere Bestimmung und unsere Werte sind die Messlatte für das Unternehmen weltweit. Wir haben dem Unternehmen seine Seele zurückgegeben. Wir wissen, was uns alle jeden Tag motiviert: Es ist die starke Identifikation mit unserer Bestimmung.“

Der organisatorische Backbone

Bestimmung und Werte, Ambition und Strategie, Marke und Geschichte bilden gemeinsam den Backbone einer Organisation. Er ist ein ganzheitliches Modell zur Definition der Einzigartigkeit einer Organisation.  Seine ikonische Form schafft den energetisch notwendigen Zusammenhalt, um eine Organisation darauf auszurichten, einen strategischen Durchbruch zu erzielen.

Um das kreative Potenzial der Menschen freizusetzen müssen sie sich mit der Beantwortung der „fünf großen Fragen“ beschäftigen, die Bezug zu den einzelnen Elementen des Backbone haben:

1.   Woher kommen wir? (Geschichte)
2.   Wo stehen wir jetzt? (Brand)
3.   Warum sind wir hier? (Purpose, Bestimmung)
4.   Wohin gehen wir? (Vision)
5.   Wie kommen wir dorthin? (Strategie)

Für viele der Organisationen, mit denen wir arbeiten konnten, ist der Backbone zu einem Symbol für Veränderung und Inspiration geworden – in den Worten eines Klienten:

„Eine der bemerkenswertesten Erfahrungen während meines bisherigen Beruflebens war, wie ein Unternehmen, das mit eiserner Konsequenz Marktanteilsgewinne und Kosteneinsparungsziele auf einem schwierigen Markt verfolgt, durch ein einfaches Symbol neue Energien erlangte und seither im tagtäglichen Geschäft jene Inhalte umsetzt, für die es steht.

 Der Backbone wurde einfach von selbst zum Symbol des Veränderungsprozesses, den wir angestrebt hatten – und damit fand er seinen Platz in unseren Herzen und in unserem Verstand.“

Unser Verstand ist ein mächtiges Instrument. Geschult und trainiert von klein auf hilft er uns unsere Tagesgeschäfte zu verrichten, Probleme lösen, Urlaube zu planen und im Supermarkt einzukaufen (obwohl da auch manchmal unser Bauch mitentscheidet).

Wir verlassen uns in den meisten Situationen auf unseren Verstand, wir sind stolz auf unsere intellektuellen Fähigkeiten. Aber wenn es um wichtige Entscheidungen geht, lässt uns unser Verstand oft im Stich und wir müssen akzeptieren, dass uns oftmals nicht genug Informationen zur Verfügung stehen, dass es unserem „Computer“ an zuverlässigen Daten mangelt, um logische Schlussfolgerungen zu ziehen.

Was tun wir dann? Wir verlassen uns auf unser Gefühl, hören auf unseren Bauch und fühlen uns dabei oft unwohl. Dabei haben wir nur vergessen, dass wir über viel mehr Fähigkeiten verfügen, um zu „wissen“, dass wir diese unterdrücken oder besser verlernten Fähigkeiten nur wieder trainieren und ihnen vertrauen müssen, um bessere Entscheidungen zu treffen und kreativere Lösungen für unsere Probleme zu finden.

Ein Teil unserer Arbeit mit Klienten ist, sie auf jene Weisen des „Wissens“ hinzuweisen und es sie erfahren zu lassen, die jenseits unseres Verstandes liegen.
Wir unterscheiden dabei

„Four Ways of Knowing“ – 4 Wege des Wissens

 

  • Intuitives Erkennen und Wissen
  • Empfinden und emotionales Wissen
  • Fühlen und körperliches Wissen
  • Denken und kognitives Wissen

 

Intuitives Erkennen und Wissen

Intuitives Erkennen und Wissen bedeutet, uns Wahrnehmungen jenseits unserer fünf Sinne zu öffnen und dabei auf Einsichten oder Ideen zu achten, die oft spontan und unerwartet auftauchen. Intuition ist eine wertvolle Quelle für Informationen und eine Fähigkeit, die jeder lernen und entwickeln kann – indem wir z.B. auf Bilder, Träume, Symbole und Vorahnungen achten.

Empfinden und emotionales Wissen

Emotionales Wissen beschreibt das Erkennen und Wissen, dass wir durch unsere Gefühle und Emotionen erlangen. Sie sind eine mächtige Quelle für Informationen, die unsere eigenen Reaktionen betreffen, über andere Menschen und über das, was rund um uns passiert.

Fühlen und körperliches Wissen

Körperliches Wissen ist jenes, das wir durch unsere Körper erlangen. Wenn wir auf unsere körperlichen Empfindungen im gegenwärtigen Augenblick achten, können wir nützliche Informationen über uns selbst, andere Menschen und unsere Umgebung empfangen. Die Neurowissenschaften bestätigen, dass wir unsere Fähigkeit zu erkennen und zu wissen erweitern können, wenn wir lernen, auf unsere Sinne und unseren Körper zu hören. Dadurch können wir auch die Qualität unserer Beziehungen und unser Wohlbefinden erhöhen.

Denken und kognitives Wissen

Beim Denken liegt der Schwerpunkt auf unseren mentalen, intellektuellen und kognitiven Fähigkeiten. Diese sind besonders nützlich, wenn es darum geht, Ereignisse und Erfahrungen zu interpretieren, Daten zu analysieren und logische Abläufe zu planen. Die Ausbildung in unseren Schulen und Universitäten, ebenso wie professionelles Training, bevorzugen kognitives Wissen – manchmal auf Kosten und zum Nachteil der anderen Wege des Wissens.

Wir haben gelernt, unser Denken sei wichtiger als unser Fühlen. Andererseits brauchen wir nur unsere Fähigkeit des Fühlens und Spürens entwickeln – ohne immer über alles nachzudenken und uns gar zu sehr auf das zu stützen, was wir mit den Augen sehen oder mit dem Verstand begreifen.
In unserer stark rationalen, technologiegeprägten Zeit ist es eine große Herausforderung, unseren Gefühlen, Intuitionen und Imaginationen wieder zu trauen.

Oder wie ein altes Sprichwort lautet:

„The mind is a good servant but a bad master“

Ich möchte jetzt gar nicht darauf eingehen, wohin uns unsere geistigen Fähigkeiten gebracht haben – im Positiven wie im Negativen. Aber unsere anstehenden Probleme werden wir nicht mehr nur mit unserem Intellekt lösen können. Oder wie Einstein sagte:

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“

In meinem letzten Artikel „Die 10 geistigen Sperren – oder warum denken wir nicht einmal etwas anderes…?“ habe ich darüber geschrieben, wie wir durch unsere eingefahrenen Denk- und Verhaltensmuster unsere Kreativität blockieren können. Um unsere kreativen Potenziale freizusetzen, ist es hilfreich, sich diese sogenannten „geistigen Sperren“ etwas näher anzuschauen. Roger von Oech fasst in seinem Buch „Denkanstoss“ diese hinderlichen Glaubenssätze zu 10 geistigen Sperren zusammen.

Hier ist eine Beschreibung der einzelnen geistigen Sperren. Vielleicht spüren Sie ja beim Lesen bei der ein oder anderen geistigen Sperre eine innere Resonanz – das Gefühl, dass es auch auf Sie zutrifft. Nutzen Sie die Gelegenheit und forschen Sie bei sich etwas tiefer nach: wie äußert sich diese geistige Sperre in meinem Leben? Wie lauten meine inneren Glaubenssätze? In welcher Art und Weise blockiere ich meine Kreativität?

1. Die richtige Antwort

Die erste „geistige Sperre“, die uns davon abhält, unseren kreativen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Vieles in unserem Erziehungssystem hat uns gelehrt, nach der einen richtigen Antwort zu suchen. Dieses Vorgehen ist für manche Situationen durchaus gut und geeignet, aber viele von uns neigen dazu, nicht mehr nach alternativen Lösungen zu suchen, nachdem die erste gefunden wurde. Das ist ungünstig, weil oft erst der zweite, dritte oder zehnte Vorschlag die richtige Antwort gibt, die wir brauchen, um eine innovative Lösung für unser Problem zu finden.

Eine Idee ist wie eine Note in der Musik. In der gleichen Weise, wie eine Note nur in Bezug zu anderen Noten verstanden werden kann, wird eine Idee am besten im Zusammenhang mit anderen begriffen. Wenn Sie nur eine Idee haben, können Sie diese nicht vergleichen. Sie erkennen ihre Stärken und Schwächen nicht. Der Weg zu mehr Kreativität lautet daher:

Suche stets nach der zweiten und dritten richtigen Antwort!
„Der beste Weg, eine gute Idee zu bekommen, ist, eine Menge Ideen zu produzieren“ (Linus Pauling, Chemiker und Nobelpreisträger)

2. Das ist nicht logisch

Logik ist ein wichtiges kreatives Denkmittel. Ihre Anwendung ist besonders in den praktischen Phasen des schöpferischen Vorganges angebracht, wenn Sie Ideen bewerten und für das Umsetzen in die Tat vorbereiten. Jedoch kann übertriebenes logisches Denken während der Suche nach Ideen Ihren schöpferischen Prozess kurzschließen.

Der Grund dafür ist, dass die Entstehungsphase von einer anderen Art Logik beherrscht wird, die man am besten als metaphorisch, fantastisch, diffus, unvollständig und mehrdeutig bezeichnet.

Unser Erziehungssystem ist gut darin, Übung im harten Denken zu entwickeln, während es nicht besonders viel tut, um weiches Denken zu fördern. Eine durch ein Übermaß an hartem Denken heraufbeschworene „Leichenstarre“ des kreativen Denkens lässt sich am besten mittels Metaphern bekämpfen. Eine Metapher verbindet zwei verschiedene Welten der Sinngebung durch irgendeine Ähnlichkeit, die sie miteinander teilen. Mittels dieser Gemeinsamkeit helfen uns Metaphern, eine Idee mittels einer anderen zu verstehen: „Der Fluss der Zeit“ – das Vergehen der Zeit als Fluss, die „Nahrungsmittelkette“ – die Abfolge von Fressen und Gefressen werden als Glieder einer Kette, usw.

Der Schlüssel zum Denken in Metaphern ist Ähnlichkeit. Wir verstehen das Unbekannte und Fremde mit Hilfe jener Ähnlichkeiten, die es mit dem uns bereits Vertrauten besitzt. Die ersten Autos hießen „Wagen ohne Pferde“, die ersten Lokomotiven nannte man „eiserne Pferde“. Wir nehmen ständig Bezug auf Ähnlichkeiten zwischen den Dingen: Hämmer haben Köpfe, Tische Beine, Hebel Arme, Städte Herzen und Betten Füße.

Metaphern helfen zudem, komplizierte Sachverhalte verständlich zu machen. Sie können wertvolle Helfer sein, um Menschen außerhalb unseres Fachgebiets Ideen zu erklären. Z.B. erklärte ein Techniker einmal das Phänomen „Dolby Stereo“ folgendermaßen: „Dolby ist wie eine Schallwäsche. Es wächst den Schmutz (die Geräusche) aus den Kleidern (dem Signal), ohne die Kleider (das Signal) durcheinander zu bringen.“

Wenn Sie also ein Problem haben, dessen Lösung sich als vertrackt und hartnäckig erweist, probieren Sie doch einmal, eine Metapher dafür zu finden. Das erleichtert Ihnen, neue Blickwinkel zu finden und die gewohnte Betrachtungsweise für einige Zeit hinter sich zu lassen.

„Die Metapher ist wahrscheinlich die produktivste Kraft, die der Mensch besitzt“ (Ortega y Gasset, Philosoph)

3. Folge den Regeln

Kreatives Denken ist nicht nur konstruktiv – es ist auch destruktiv. Man muss sich von einem Muster freimachen, um ein anderes zu finden. Wir sollten also auf Veränderungen eingehen und bei den regeln flexibel bleiben, wenn wir auch nicht vergessen dürfen, dass ein Brechen der Regeln nicht notwendigerweise zu kreativen Ideen führt, aber es ist immerhin ein Weg.

Wie würde z.B. Ihr Unternehmen ausschauen, wenn in ihm folgende Regel gelten würde:

Jede Regel kann hier gebrochen werden, ausgenommen diese.

Wie aber spielt man den Revolutionär? Schließlich wurden wir alle dazu erzogen, uns an Regeln zu halten, „nicht über die Linie hinauszumalen“ und „den Elefanten grau zu malen und nicht gelb“. Hat sich eine Regel erst einmal durchgesetzt, ist es sehr schwierig, sie wieder abzuschaffen, auch dann, wenn der ursprüngliche Grund für ihre Aufstellung vielleicht längst nicht mehr vorhanden ist. Kreatives Denken beinhaltet daher nicht nur das Erzeugen neuer Ideen, sondern auch, sich veralteter Ideen zu entledigen.

Viele Regeln überleben den Zweck, für den sie einmal gedacht waren. Fragen Sie sich daher: Wie ist es zu dieser Idee, diesem Projekt, diesem Programm, dieser Regel gekommen? Und dann fragen Sie weiter: Bestehen diese Gründe noch immer? Wenn die Antwort negativ ist, setzen Sie die Regel höchstoffiziell außer Kraft.

Wenn Sie nicht oft genug fragen „Warum dies?“, wird jemand fragen „Warum Sie?“ (Tom Hirshfield, Physiker)

4. Sei praktisch

Unsere Welt wurde von praktischen Menschen errichtet; sie wussten, wie man in eine fruchtbare Geistesverfassung kommt, auf die eigenen Vorstellungen hört und auf die Ideen aufbaut, die sie dabei fanden.

Banal, aber wahr: Gelegenheiten entdeckt man vor allem dann, wenn man nach ihnen Ausschau hält! Sie erhöhen Ihre geistige Produktivität und erweitern Ihren „Möglichkeitsraum“ beträchtlich, wenn Sie immer mal wieder mit der Frage spielen:

„Was wäre wenn…..“

Der wahre Schlüssel zu der Frage „was wäre, wenn…“ ist, sich die Freiheit zu nehmen, das Mögliche, das Unmögliche und sogar das nicht Machbare nach Ideen zu untersuchen.

Der Wert von Ideen besteht nicht unbedingt darin, wie praktisch sie sind, sondern wohin sie Ihr Denken führen. Oft führen unpraktische Ideen zu praktischen und kreativen, sie fungieren als Sprungbrett, nach dem Motto: „Die Idee mag Blödsinn sein, aber die zugrundeliegende Frage und Überlegung ist spannend. Lasst uns hier weiter denken.“

Bei neuen Ideen sind die meisten Kommentare negativ. Sofort wird darauf geschaut, was an der Idee nicht stimmt oder warum sie nicht funktionieren kann. Selten hingegen wird überlegt, wo und unter welchen Umständen die Idee Sinn machen würde. Und ebenso selten konzentrieren sich die Menschen auf jene Aspekte einer Idee, auf der man aufbauen könnte.

Das kreative Nein

Der Dramatiker Jerome Lawrence verwendet in der Zusammenarbeit folgende Regel: Jeder der beiden Partner kann gegen die Ideen des anderen sein Veto einlegen. Aber wenn er davon Gebrauch macht, übernimmt er auch die Verantwortung, eine neue Idee hervorzubringen, die beiden gefällt.

„Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn man erwachsen ist“ (Picasso)

5. Spielen ist frivol

Wenn Not die Mutter der Erfindung ist,  ist Spiel ihr Vater. Benutzen Sie diese Vorstellung, um Ihr Denken zu befruchten.

Was sind es für Tätigkeiten und Situationen, in denen Sie Ihre Ideen bekommen?

Typische Antworten auf diese Frage lauten:

  • Wenn ich einem Problem gegenüber stehe
  • Wenn der Termin naht – und ich dringend eine Antwort finden muss

Oder auch:

  • Wenn ich mich gerade mit etwas anderem beschäftige, z.B. beim Duschen, in der Badewanne, beim Joggen
  • wenn ich damit herumspiele
  • Nach dem zweiten Glas Wein

Eine spielerische Haltung ist grundlegend für kreatives Denken, weil in diesem Fall die geistigen Sperren gelöst sind und man sich in diesem Zustand nicht um Regeln, praktischen Wert und Irrtümer schert. Die meisten Erwachsenen glauben, dass sie „nicht wirklich“ an etwas arbeiten, wenn sie „nur damit herumspielen“. Dementsprechend heißt es dann: „Hören Sie mit dem Spiel auf und kommen Sie zur Sache!“ Arbeit und Spiel werden als Gegensätze gesehen.

Umso wichtiger ist, diese spielerische Haltung ganz bewusst zu forcieren und sich und anderen dazu explizit die Erlaubnis zu geben, z.B. durch die Aufforderung „Einmal angenommen, wir würden das ganze etwas spielerisch betrachten und damit herumspielen, herumexperimentieren, da Problem neu formulieren, festgefahrene Wege verlassen, etc. auf was für Ideen und Zugänge würden wir dann stoßen?“

Es ist ein kleiner Schritt von Haha zu Aha!

Lachen lockert nicht nur die Atmosphäre, es stimuliert auch die Kreativität. Lachen nimmt die Befangenheit. Viele Witze basieren darauf, normalerweise nicht miteinander assoziierte Ideen miteinander zu verbinden oder scheinbar naheliegende Verbindungen überraschend aufzulösen.

Es besteht eine enge Verbindung zwischen dem Haha des Humors und dem Aha der Entdeckung! Wenn Sie also die gleiche Denkweise wie beim Humor anwenden – Festgefahrenes durchbrechen, Ideen in verschiedene neue Zusammenhänge setzen, Doppeldeutigkeiten suchen, verschiedene Gedankengänge miteinander verbinden, ungewöhnliche „Was wäre wenn…“-Fragen stellen, Regeln parodieren etc. dann werden Sie wahrscheinlich auf einige neue Zugänge zu dem kommen, an dem Sie gerade arbeiten.

Humor wirkt Wunder, um den Gedankenfluss anzuregen. Humor mag nicht unbedingt ihr Problem lösen, er wird Sie aber in eine dafür günstigere Verfassung bringen.

„Sobald du einen Gedanken gezeugt hast, lache darüber“ (Lao-tse, Philosoph)

6. Das ist nicht mein Gebiet

Spezialisierung ist eine Tatsache des Lebens. Um in der Welt bestehen zu können, müssen wir unseren Blickpunkt einengen und unser Gesichtsfeld begrenzen. Sind Sie jedoch dabei, neue Ideen hervorzubringen, kann ein derartiger Umgang mit Informationen Sie beeinträchtigen. Eine solche Haltung könnte Sie zwingen, Ihr Problem zu eng zu fassen, und Sie auch daran hindern, in fremden Bereichen nach Ideen zu suchen.

Abschauen und Übertragen

Jede Industrie, Disziplin, Abteilung oder Einrichtung hat ihre eigene Methode, mit Problemen umzugehen, ihre eigenen Metaphern, Modelle und Verfahrensweisen. Doch häufig kommen die besten Ideen, wenn wir die Grenzen der eigenen Disziplin überschreiten und uns auf fremdem Gebiet nach neuen Ideen und Fragen umsehen. Dem Physiker Peter Borden zufolge ereignen sich die meisten Fortschritte in der Wissenschaft, wenn ein Mensch gezwungen wird, sein Tätigkeitsfeld zu wechseln.

Es ist eine Sache, Ideen gegenüber aufgeschlossen zu sein und eine ganz andere, aktiv nach ihnen zu suchen. Thomas Edison gab seinen Kollegen den folgenden Rat: „Lesen Sie Wert darauf, nach neuen interessanten Ideen Ausschaue zu halten, die andere erfolgreich benutzt haben. Ihre Idee muss nur einzigartig in ihrer Anwendung auf das Problem sein, mit dem Sie gerade beschäftigt sind.“

„Jedermann kann sich nach Mode in einer Boutique umschauen oder sich über Geschichte in einem Museum informieren. Der Kreativ sucht nach Geschichte beim Eisenwarenhändler und nach Mode auf einem Flughafen“ (Robert Wieder, Journalist)

7. Vermeide Unklarheit

Die meisten von uns haben gelernt, Doppelsinnigkeit zu vermeiden, weil sie Kommunikationsprobleme verursachen kann. Das trifft insbesondere bei praktischen Situationen zu, wo die Folgen eines solchen Missverständnisses ernst wären. Zum Beispiel muss ein Brandmeister bei einem Großalarm seine Befehle mit äußerster Klarheit geben, so dass kein Zweifel aufkommen kann.

Bei aufkeimenden Ideen dagegen besteht die Gefahr, dass zuviel Spezifikation Ihre Fantasie unterdrücken kann. Nehmen wir einmal an, der gleiche Brandmeister hätte Sie gebeten, ein Wandbild oder Fresko auf eine Seite seiner Feuerwache zu malen. Wenn er Ihnen genau sagt, wie es bis ins kleinste Detail aussehen sollte, hat er Ihnen keinen Spielraum für IhreFantasie gelassen.

Ambiguität – Mehrdeutigkeit – hat ihren Platz. Vielleicht nicht so sehr, wenn es an das Ausführen von Ideen geht, aber sicherlich dann, wenn Sie nach Ihnen suchen.

Lassen Sie die Welt Ihr Orakel sein. Gestatten Sie dem Zufall und unerwarteter Information, Ihre Fantasie anzuregen.

Hören Sie auf Ihre Träume.

„Wie schön, dass wir auf ein paradox gestoßen sind. Jetzt besteht Hoffnung auf etwas Fortschritt“ (Nils Bohr, Physiker)

8. Sei kein Narr

Die Arbeit des Narren ist, aufzurütteln, anzugreifen und jenen Gewohnheiten, Regeln und Konventionen einen Stoß zu versetzen, die Sie immer das gleiche denken lassen. Ein gutes Mittel, an den Narren zu denken, ist, Ihr Denken mit der Gangschaltung Ihres Autos zu vergleichen. Die meisten Gänge wie auch das meiste Denken sind auf Vorwärtsbewegung eingestellt, voran zu kommen, um die Arbeit hinter sich zu bringen. Aber manchmal, wenn Sie nicht vorwärts fahren können, müssen Sie den Rückwärtsgang einlegen, um dann erneut vorwärts zu fahren.

Um dieses Vorgehen handelt es sich beim Narren. Er spielt sozusagen den Rückwärtsgang für Ihre Überlegungen. Er mag Ihnen vielleicht nicht die richtige Antwort geben oder Ihr Problem lösen, aber er zieht Sie aus dem Dreck und lenkt Ihr Denken auf eine freie geistige Bahn, wo Sie dann selbst eine bessere Lösung finden können.

Fragen Sie einen Narren, was er denkt…

Der Narr wurde von ägyptischen Pharaonen und babylonischen Königen zu Rate gezogen. Der Hofnarr wurde vornehmlich von europäischen Herrschern im Mittelalter herangezogen. Aufgrund seiner Fähigkeit, das Denken und den Geist des Menschen zu öffnen, wurde der Narr als Priester, Medizinmann und Schamane hochgeachtet.

Was tat der Narr? Einfach gesagt, war es seine Aufgabe, das Denken des königs aus den üblichen Denkmustern herauszurütteln. Die Ratgeber des Königs waren oft Jasager. Sie sagten dem könig, was immer er hören wollte. Der König wusste, das dies kein guter Weg sein konnte, um Entscheidungen zu fällen. Daher war es die Aufgabe des Narren – er besaß tatsächlich auch die Freiheit dazu – jeden zur Diskussion stehenden Vorschlag zu parodieren. Die Scherze des Narren rüttlten den Verstand des Königs wach und zwangen ihn, seine vorstellungen und Annahmen zu überprüfen. Auf diese Weise schützte sich der König selbst vor Gruppendenken und brachte neue Gedanken vor.

Stellen Sie Ihre Sichtweise hin und wieder auf den Kopf. Spielen Sie gelegentlich den Narren und erleben Sie, mit welch verrückten Ideen Sie daherkommen können.

„Wenn jemand unter euch glaubt, er sei weise in dieser Zeit, so lasst ihn einen Narren werden, auf dass er weise werden mag“ (Korinther III, 18-19)

9. Irren ist falsch

Es gibt Fälle, bei denen Irrtümer unangebracht sind, aber die Keimphase des kreativenProzesses gehört nicht dazu. Irrtümer sind ein Zeichen dafür, dass Sie von dem ausgetretenen Pfad abweichen. Ein Großteil kreativen Denkens besteht darin, keine Angst zu haben, vielleicht zu scheitern. Wie es der Komiker Woody Allen ausdrückte: „Wenn Sie nicht ab und zu einmal scheitern, ist das ein Zeichen, dass Sie micht etwas sehr Kreatives versuchen.“

Denken Sie an die beiden Vorteile des Scheiterns. Einmal lernen Sie, wenn Sie scheitern, was nicht funktioniert. Zum zweiten bietet Ihnen das Scheitern Gelegenheit, einen neuen Zugang zum Problem zu versuchen.

Treffer und Fehlschläge

Die meisten Menschen sehen Erfolg und Scheitern als Gegensätze, in Wirklichkeit jedoch sind sie Ergebnisse des gleichen Prozesses. Die gleiche Energie, die gute kreative Ideen erzeugt, bringt auch Irrtümer.

Viele Menschen fühlen sich bei Irrtümern und Fehlern nicht wohl. Unser Erziehungssystem, das auf dem Glauben an die „richtige Antwort“ beruht, pflegt unser Denken in einer anderen, konservativen Richtung. Von Kindesbeinen an wird uns beigebracht, dass richtige Antworten gut und unrichtige schlecht sind. Aus dieser Erkenntnis heraus lernen wir, es so oft wie möglich richtig zu machen und unsere Fehler auf ein Minimum zu beschränken. Mit anderen Worten, wir lernen, dass „Irren falsch ist“.

Nichtsdestoweniger kann ein zu starkes Festhalten an dieser Meinung Ihre Versuche, neue Ideen hervorzubringen, weitgehend unterminieren. Wenn Sie sich mehr damit befassen, die richtigen Antworten statt origineller Ideen zu produzieren, werden Sie wahrscheinlich unkritischen Gebrauch von den üblichen Regeln, Formeln und Verfahren machen, um diese richtigen Antworten zu erhalten.

Eine andere Logik

Der kreative Denker wird den Wert von Fehlern erkennen und den Fehler als ein Sprungbrett zu einer neuen Idee nützen. Die ganze Geschichte der Entdeckungen und Erfindungen ist voll von Menschen, die irrige Annahmen und gescheiterte Ideen als Trittsteine zu neuen Vorstellungen benutzten – Thomas Edison wusste 1800 Möglichkeiten, wie man eine Glühbirne nicht bauen kann…
„Eines Menschen Fehler sind sein Tor zur Entdeckung“ (James Joyce, Schriftsteller)

10. Ich bin nicht kreativ

Manche, die sich nicht für kreativ halten, unterdrücken sich selbst, weil sie glauben, Kreativität besäßen nur Persönlichkeiten wie Mozart, Einstein oder Shakespeare. Der Glaubenssatz „Ich bin nicht kreativ“ bewahrheitet sich oft auch im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

Die Welt des Denkens und die Welt des Handelns überschneiden sich. Was Sie denken, kann wahr werden. Wenn Sie kreativer sein wollen, glauben Sie an den Wert Ihrer Ideen und besitzen Sie die Beharrlichkeit, weiterhin auf sie zu bauen. Mit dieser Haltung werden Sie Mehr Risiken eingehen und gelegentlich die Regeln durchbrechen. Sie werden sich nach mehr als einer Antwort umsehen, außerhalb Ihres Gebietes forschen und Unklarheit tolerieren, ab und zu närrisch sein, ein bisschen spielen, „Was wäre, wenn?“-Fragen stellen und motiviert sein, um über den Status quo hinauszugehen. und schließlich werden Sie fähig sein, sich so aufzurütteln, dass Sie all diese Dinge tun werden.

Wenn Sie sich für kreativ halten, werden Sie sich in Situationen begeben, wo Sie Ihre Kreativität nützen, ein paar Wagnisse riskieren und einige neue Zugänge ausprobieren können und wo Sie neue Ideen hervorbringen.

„Was mich kümmert, ist nicht, wie die Dinge liegen, sondern wie die Menschen denken, dass sie liegen“ (Epiktet, Philosoph)

Haben Sie die ein oder andere geistige Sperre auch bei sich entdeckt? Was hält Sie davon ab, in Ihrem Leben noch kreativer zu sein? Welche geistigen Sperren behindern Sie? Was tun Sie, um Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen?

Ich freue mich über Ihre Kommentare zu diesem Thema!

Was ist ein Haiku ?

Haiku sind japanische Kurzgedichte. Meist ausgehend von einer Naturbetrachtung wollen sie anregen, über die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Seins nachzudenken. Ein Haiku will eine Stimmung auf kleinstem Raum mit minimalen Mitteln wiedergegeben.

Oft soll der Leser aus dem Kleinen heraus auf das ganze Universum und seinen eigenen Platz darin blicken können. Manchmal aber gibt ein Haiku auch bloß die augenblickliche Gemütslage der AutorInnen wieder.

Haiku sind immer Dreizeiler mit der Silbenfolge 5-7-5. In der japanischen Sprache mit den kurzen vokalreichen Silben und der freien Wortstellung finden sich Anklänge an das 5- und 7-silbenmuster.

Die Beliebtheit des Haiku hängt auch mit der Kürze zusammen, denn einen klar strukturierten Dreizeiler mit 17 Silben (etwa das Mass eines Atemzuges) und einem festen Silbenmuster können auch leicht erlernt und behalten werden.

Vor einiger Zeit hat Roland Kopp-Wichmann auf seinem Persönlichkeitsblog seine Leser zu einem „Haiku-Wettbewerb“ eingeladen. Dort finden sich auch weitere Informationen sowie einige schöne Haikus…

Das Geheimnis des Haiku

Der Haiku-Dichter begnügt sich damit, das Ereignis dem Leser unmittelbar hinzustellen, Kommentierungen oder kunstvolle Wortschöpfungen sind nicht gefragt. Die Haiku-Kunst besteht darin, das beschriebene Bild im Leser aufflammen zu lassen; der Leser soll es für sich selbst vervollständigen können und dadurch zurückfinden zum inneren Anlass des Haiku.

Denn Haiku sind festgehaltene Augenblicke, der Leser soll die Möglichkeit haben nachzufühlen, was unausgesprochen, vielleicht sogar unaussprechbar, bei einem Haiku mittransportiert wird.Ein Haiku lässt sich schwer beschreiben. Seine drei Zeilen verhindern ganz von selbst, große und lange Worte darüber zu verfassen. In seiner konkreten Knappheit macht es aufgeblasene Erklärungen lächerlich. Das Haiku führt den Leser über die ersten beiden Zeilen so weit, dass er bereit für die letzte ist – die ihn blitzartig in die Wirklichkeit führt. Es zwingt den Leser, an der Schöpfung des Werks teilzunehmen. Damit erreicht es eine Tiefe, die mit Worten nicht zu erzielen ist.

Ein Haiku drängt nicht nach Größe und Erhabenheit, ist frei von Ehrgeiz oder pädagogischen Zielen, gleich welcher Art. Es drängt sich dem Leser nicht auf, versetzt ihn trotzdem unmittelbar in ein Geschehen, einen Gedanken. Es wirkt nicht auf den Menschen ein, es wirkt im und durch den Menschen selbst als Ereignis.
„Wenn man sich mit der japanischen Kunst befasst, dann sieht man, wie ein unbestreitbar weiser und philosophischer und kluger Mann seine Zeit womit verbringt? Die Entfernung des Mondes von der Erde zu studieren? Nein. Die Politik Bismarcks zu studieren? Nein. Er studiert einen einzigen Grashalm“ (Vincent van Gogh)

Einsichten in 3 Zeilen

Bei der Arbeit mit den 8 Fragen laden wir Menschen ein, ihre Einsichten und Erkenntnisse zuerst in einer kurzen Geschichte zusammenzufassen und dann ein Haiku zu kreieren, der die Essenz der Erfahrung in poetischer Form ausdrückt. Schließen Sie sich unserer Online Quest an, arbeiten Sie mit den8 Fragen und schreiben Sie Ihre eigenen Haiku.

Im Buch „The Way of nowhere – 8 questions to release our creative potential” beginnt jedes Kapitel mit einem Haiku in zwei Versen. Die Haiku werden als eine den Texten vorangestellte poetische Zusammenfassung der einzelnen Richtungen verwendet. Jede Haikuzeile stellt die Kernaussage eines Schlüsselaspekts der jeweiligen Durchbruchsfrage dar.

Inspiration

Sehnend nach Ganzheit
Was woll´n die Sterne von mir
Am Heiligen Berg

Den Beweis suchend
Wird jede Blüte gehegt
Mit großer Sorgfalt

Ich habe auf meiner Website und auch in Blog-Beiträgen schon einiges über den „Way of nowhere“ und die 8 Question Leadership Circles geschrieben. Heute hatte ich ein Gespräch mit einem lieben Kollegen, dem ich auch begeistert über dieses neue Projekt erzählte.

„Ich finde das Thema wirklich sehr spannend, aber was sind denn nun diese 8 Fragen – ihr macht ein ganz schönes Geheimnis draus“ meinte er. Er hat recht, es wird Zeit, das „Geheimnis“ zu lüften – obwohl es kein Geheimnis ist, denn im ganzen Buch „the Way of nowhere“ geht es um nichts anderes…

Das Buch „the Way of nowhere“ besteht aus zwei miteinander korrespondierenden Teilen – der eine zeigt Wege zur Freisetzung meines kreativen Potentials auf, der andere Wege zur Freisetzung unseres kreativen Potentials. Jedes Hauptkapitel widmet sich einer speziellen Durchbruchsfrage.

Die acht Fragen lauten wie folgt:

  • Worin liegt meine einzigartige Bestimmung …?
  • Wie entfalte ich die Magie des Augenblicks …?
  • Wie stoße ich ins Unbekannte vor …?
  • Wie richte ich die Kraft meiner Absicht aus …?
  • Wie unterstütze ich Weiterentwicklung …?
  • Wie lerne ich, das Unsichtbare zu sehen …?
  • Wie setze ich meine Begabung bestmöglich ein …?
  • Wie halte ich meine Energieauf hohem Niveau …?

In den nächsten Beiträgen werde ich näher auf die Fragen eingehen, vor allem auf die Hintergründe und wie man damit arbeitet.

Ich übersetze das Buch derzeit gemeinsam mit einer Kollegin ins Deutsche, im Frühjahr 2011 soll es erscheinen (ich werde rechtzeitig auch hier in meinem Blog darüber informieren).

Falls Sie nicht solange warten wollen, hier gibt’s das Buch in englischer Sprache…