Paradigmen und Prinzipien – Wege zur Effektivität

Um in turbulenten Zeiten effektiv zu handeln, bedarf es Charakter, Kompetenz und Vertrauen. In Zeiten von Übernahmen, Umstrukturierungen und Personalabbau sind eine Win-Win Mentalität, Verständnisbildung und Synergien unabdingbar. Außergewöhnliche Leistungen werden nur von Menschen erreicht, die in allen Lebensbereichen die Prinzipien der Effektivität anwenden. Dazu gehört eine harmonische Balance zwischen dem Arbeits- und dem Privatleben. Effektivität bedeutet dauerhafte Grundsätze zu implementieren, um angestrebte Ziele zu erreichen.

Der Schlüssel zur Effektivität liegt in der grundlegenden Erkenntnis, dass man sich selbst ändern muss, um eine  bestimmte Situation ändern zu können. Nicht irgendwelche Menschen oder Umstände „da draußen“ entscheiden über Erfolg oder Misserfolg, sondern wir selbst. Ausschlaggebend dafür ist, wie wir uns selbst und die Welt wahrnehmen. Denn, so Stephen Covey mit bezug auf die Wahrnehmungspsychologie: „Wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sind“ 

Persönlichkeits- versus Charakter-Ethik

Bei seinen Recherchen zum Thema Erfolg stieß Covey auf ein bemerkenswertes Muster in den Publikationen der letzten 200 Jahre. Der überwiegende Teil der Veröffentlichungten im 20 Jahrhundert beschäftigt sich mit dem, was Covey „Persönlichkeits-Ethik“ nennt. Erfolg wird darin als „eine Verkörperung der Außenwirkung, des öffentlichen Images, der Einstellungen und des Verhaltens“ beschrieben. Persönlichkeits-Ethik lässt sich im Wesentlichen auf Techniken für soziale Beziehungen und positives Denken reduzieren. In krassem Gegensatz dazu steht die Erfolgsliteratur des 18. und 19. Jahrhunderts. Sie verwiest auf charakterliche Eigenschaften wie „Integrität, Demut, Treue, Mäßigung, Mut, Gerechtigkeit, Geduld, Fleiß, Einfachheit und Bescheidenheit“ als Vofraussetzung für Erfolg. Diese, wie Covey es nennt, Charakter-Ethik lehrte, dass es grundlegende Prinzipien für ein effektives Leben gibt.

Elemente der Persönlichkeits-Ethik – Kommunikationstrainings, positives Denken oder das Wissen um Beeinflussungsstrategien – sind durchaus erfolgsrelevant, allerdings zweitrangig. Wenn das Fundament fehlt, kann daraus kein dauerhafter Erfolg erwachsen. „Sich auf Techniken zu konzentrieren, ist wie Torschluss-Pauken für die Schule“. Man kommt vielleicht damit durch, und hin und wieder gibt es sogar gute Noten, letzten Endes gilt aber für jedes menschliche Verhalten und für alle zwischen menschlichen Beziehungen das „Gesetz der Ernte“: Zu ernten gibt es immer nur das, was man gesät hat. Es gibt keine Abkürzung.

Die richtige Landkarte im Kopf

Die „7 Wege zur Effektivität“ sind ebenso grundlegend und primär wie die Bausteine der Charakter-Ethik. Sie repräsentieren die Verinnerlichung korrekter Prinzipien, auf denen menschliches Glück und Erfolg beruhen.

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