Night lighthouse

Ein neues Leadership-Modell für eine neue Generation

 
Dieser Artikel wurde von meinen Kollegen von nowhere verfasst und von mir übersetzt (ebenfalls veröffentlicht im “Management-Mailer” unseres Partners HILL International)
 
Die Herausforderungen von heute: »brandgefährliche« Probleme

Unsere Welt sieht sich einer Unmenge hoch brisanter Problemen gegenüber. Wir können uns der Unsicherheit, Komplexität und Unbeständigkeit nicht entziehen. Wie können wir als globale Gemeinschaft solch brennende Themen wie Klimawandel und Rezession in entwickelten Märkten in Angriff nehmen? Wie können wir dem Wachstum von »Entwicklungsländern« Rechnung tragen, unsere natürliche Umwelt schützen und uns dabei die explodierende Anzahl technologiegetriebener Innovationen zunutze machen?

Die Millenials: Wie funktioniert Leadership?

Diese Herausforderungen treffen unmittelbar die »Millenials« oder Generation Y – für gewöhnlich der Begriff für jene, die nach 1980 geboren wurden. Welche Art von Bürger, Leader, Kreativen werden diese Millenials sein? Welche Rahmenbedingungen könnten ihnen (und auch jenen, die ein wenig älter sind) ermöglichen, unsere globale Krise und die damit zusammenhängenden Probleme zu lösen, mit dem Ziel das Potenzial unserer globalen Zukunft auszuschöpfen?
Im Mai diesen Jahres veröffentlichte der Telekommunikations-Gigant Telefonica eine weltweite Studie über 12.171 »Millenials«, im Alter zwischen 18 und 30. Wie viele andere Untersuchungen strich auch diese Studie heraus, dass der Fokus der Millenial-Generation auf Unternehmergeist, sozialem Gewissen, der Toleranz anderer Sichtweisen und dem Wunsch und der Verpflichtung, die Welt zu verändern, liegt – und natürlich auf ihrem Engagement für Technologie und dem professionellen Umgang damit.

Alte Methoden scheitern zusehends

Wenn wir von den vielen Stimmen, die sich aus dieser wachsenden Generation erheben, lernen, kommen wir zu der Erkenntnis, dass traditionelle Leadership-Modelle zusehends scheitern – jene Modelle, in denen Top-Führungskräfte als heroische Erfolgstypen und Experten starre »top-down« Hierarchien und funktionale Silos schaffen. Sie scheitern einerseits, weil die Millenials und auch andere diese alten Modelle von innen heraus ablehnen – als zu langsam, zu rigide und zu unempfänglich empfinden. Andererseits, weil bereits flexiblere und kreativere Formen entstehen, die die alten Modelle ablösen.

Durchbrüche für bislang kaum lösbare Probleme schaffen

Wir glauben, dass Leadership-Modelle der Zukunft in aufrichtiger Art und Weise Diversität und die Kraft kollektiver Intelligenz nutzen werden. Anstatt »Raum zu beanspruchen« werden Führungskräfte »Raum schaffen« und aufrechterhalten – das, was wir »Container« für authentischen Dialog und Co-Kreation zwischen unterschiedlichen Gruppen von kreativen Individuen nennen. Wenn Führungskräfte solche Container schaffen, bringen die Menschen ihre Unterschiedlichkeit kraftvoll ein. Die Menschen lernen, ihr volles Potenzial zu leben, wenn sie anderen mit unterschiedlichen Sichtweisen und unterschiedlichem Werdegang in neuartigen Situationen begegnen.
Die Energie, die in diesen Begegnungen frei wird, wird zur verlässlichen Grundlage kreativer Einsichten. Das ist der Punkt, an dem Unterschiedlichkeit – einschließlich der Spannung zwischen alten und neuen Sichtweisen sowie der Erfahrung von Reife gegen das kreative Feuer einer neuen Generation – aktiv genutzt wird, um einen kollektiven Durchbruch zu erreichen. Diese Art zu arbeiten gestattet es Organisationen und Teams, sich regelmäßig gemeinsam ins Unbekannte vorzuwagen und wiederholt kreative und innovative Durchbrüche zu schaffen – nicht zufällig sondern »by design«.

Eine Leadership-Kultur für Millenials

Wir betrachten diese Art von Innovations-Kultur als die natürliche Heimat der Millenials. Sie entspricht ihrem Verlangen nach Sinn und Bedeutung. Eine solche Kultur stellt einen kreativen Motor dar, mit dessen Hilfe sie die Welt verändern können, die massiven Probleme lösen und ihr eigenes Potenzial freisetzen können. Auch gibt es zahlreiche Wege, um die technologischen Möglichkeiten als Plattform für Dialog und Co-Kreation zu nutzen.
All das sind keine theoretischen oder imaginären Konstrukte. Im Laufe der letzten 15 Jahre, als die Millenials aufwuchsen, konnten wir basierend auf diesen Prinzipien am Aufbau von Innovations-Kulturen arbeiten – mit Leadership-Teams führender Organisationen auf der ganzen Welt. Wir – und unsere Kunden – waren überwältigt vom Ausmaß der Ergebnisse.
In der gemeinsamen Arbeit mit unseren Partnern Bei HILL International sind wir von der Vorstellung begeistert, diese Ideen immer in immer weiteren geografischen Regionen lebendiger werden zu lassen.

Über die Autoren

1998 gegründet hat sich nowhere darauf spezialisiert, das co-kreative Potenzial von Führungskräften, Teams und Organisationen zu entfalten. nowhere ist eine nomadische Organisation von »Innovation Catalysts«, die um die Welt reisen um Innovationskulturen und »Breakthrough Strategien« zu entwickeln. Dies gelingt durch die Kraft kreativer Teams und postkonventionellem Leadership. Die nowhere Non-Profit Organisation trägt dazu bei, zu erkennen, wie das co-kreative Potenzial von Kindern und Jugendlichen optimal gefördert und entwickelt werden kann. Das Team von nowhere freut sich sehr über die aktive und erfolgreiche Partnerschaft mit HILL International.

RCRCAuch in unser Leadership-Programm “Riding the Creative Rollercoaster” geht es darum, wie Führungskräfte Innovation fördern und kreative Potenziale freisetzen können.
Hier finden Sie den Flyer zum download.

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