Es gibt etwas, das alle Menschen, Beziehungen, Teams, Familien, Organisationen, Volkswirtschaften, Nationen und Zivilisationen auf der ganzen Welt gemeinsam haben. Wenn man es zerstört, wird dies die mächtigste Regierung, das erfolgreichste Unternehmen, die einflussreichste Führung, die größte Freundschaft, den stärksten Charakter oder die tiefste Liebe zu Fall bringen. Wenn man es aber pflegt und klug einsetzt, kann es in allen Lebensbereichen bisher nie erreichte Erfolge bringen. Diese eine Sache ist Vertrauen.
So beginnt ein sehr interessanter Artikel in managerseminare zum Thema „Wettbewerbsfaktor Vertrauen“. Wir befinden uns in einer „Vertrauenskrise“, und was in den Medien pointiert in Schlagzeilen wie „Beschäftigte haben kein Vertrauen mehr in Manager“, „Drei Viertel der Wähler haben kein Vertrauen in Politiker“, „Beziehungen zerbrechen durch Mangel an Vertrauen“ berichten, ist nur die Spitze des Eisbergs. Vertrauen im Zusammenhang mit Führung wird oft schnell als „nette soziale Tugend“, als „Sozialromantik“ abgetan, die mit dem nüchternen Unternehmensalltag, in dem es um Schnelligkeit und Erfolg geht, nichts zu tun hat.
Stephen R. Covey versucht in seinem Buch „Schnelligkeit durch Vertrauen“ das Gegenteil zu beweisen… Weiterlesen…
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MRZ
2010
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